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Das Deutsche Goethe-Kolleg ist die Schule der deutschen Minderheit in Bukarest und untersteht dem rumänischen Ministerium für Bildung, Forschung und Jugend. Deutsch ist Unterrichtssprache. Die sprachliche Mündigkeit der künftigen Schüler wird durch einen Test festgestellt, bei dem die Prüflinge eine ausreichende Punktanzahl erreichen müssen. Nach bestandener Prüfung werden die Schüler einem deutschsprachigen Grundschullehrer zugeteilt. Sämtliche Fächer werden auf Deutsch unterrichtet. Dadurch beherrschen die Schüler am Ende der Grundschule die Grundsteine der Fachsprache in allen Bereichen. Ab der 3. Klasse wird die erste Fremdsprache Englisch unterrichtet. Ab der 5. Klasse wird, wie an jeder anderen Schule in Rumänien, jedes Fach von einer ausgebildeten Lehrkraft unterrichtet. Je nach Möglichkeit werden einige Fächer von Lehrern aus Deutschland unterrichtet. Schüler, die nicht seit der 1. Klasse am Deutschen Goethe-Kolleg lernen, haben die Möglichkeit, vor dem Gymnasium eine Prüfung im Fach Deutsch zu bestehen, um in die 5. Klasse aufgenommen werden zu dürfen. Die Klassen 5 bis 8 spielen eine grundlegende Rolle für die Bildung. Die Schüler müssen sich Kenntnisse der Allgemeinbildung aneignen, die am Ende der 8. Klasse mittels einer Prüfung getestet werden. Während des Gymnasiums werden die Arbeitsfähigkeiten gelernt, die Schüler das ganze Schulleben brauchen werden. Das Deutsche Goethe-Kolleg bietet allen Achtklässlern die Möglichkeit, ihre Bildung im deutschen Sprachkreis fort zu führen, im Rahmen eines theorethischen Lyzeums. Die Auswahl an Klassen ist sehr groß, so dass künftige Schüler sich für eines der folgenden Zweige entscheiden können: • Im mathematisch-naturwissentschaftlichen Bereich: die Klasse mit den Schwerpunkten Mathematik und Informatik• Im Bereich der Fremdsprachen und Geisteswissenschaften: Die Klasse mit dem Schwerpunkt Geisteswissenschaften Die UNESCO-Klasse mit dem Schwerpunkt Fremdsprachen • Die Klassen der DSA (Deutsche Spezialabteilung) Obwohl jeder dieser Bereiche auf einen bestimmten Abschluss zielt, verlassen alle Abiturienten das Lyzeum mit einer gründlichen Allgemeinbildung. Am Ende der 12. Klasse bekommen die Schüler vom Ministerium für Bildung, Forschung und Jugend das Kompetenzzertifikat für die deutsche Sprache und vom deutschen Staat das Deutsche Sprachdiploms des Typs I oder II. |
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